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stottern_bei_jugendlichen_und_erwachsenen [SprachHeilWikiSprachTherapieWiki]

Stottern bei Jugendlichen und Erwachsenen

Die Schauspielerin Marylin Monroe tat es, der Politiker Winston Churchill tat es, der griechische Philosoph Demosthenes tat es, 1% der deutschen Bevölkerung ist davon betroffen. Die Rede ist vom Stottern. Wie es entsteht, wie man es behandelt, wie Betroffene und ihr Umfeld damit umgehen können, darum wird es im Folgenden gehen.

1. Wie funktioniert Sprechen?

Sprechen ist ein komplexes Zusammenspiel von Bewegungen, das von unserem Gehirn gesteuert wird.

Koordiniert werden müssen beim Sprechen drei Funktionsbereiche:

  • Atmung
  • Stimmgebung
  • Artikulation

Atemluft benötigen wir neben dem lebensnotwendigen Sauerstoffaustausch auch zum Sprechen. Beim Ausatmen strömt die Luft von der Lunge durch die Luftröhre und trifft auf die im Kehlkopf befindlichen Stimmlippen. Dies sind zwei Muskelstränge, die von Schleimhäuten ummantelt sind. Sie werden durch Muskelspannung in verschiedene Stellungen und Spannungszustände gebracht, wodurch – ähnlich wie bei den Saiten eines Instrumentes – unterschiedliche Töne produziert werden. Geformt und geführt werden diese Töne anschließend von den so genannten Sprechwerkzeugen: Zunge, Lippen, Kiefer sowie den im Mundraum befindlichen weichen Teil des hinteren Gaumens: dem Gaumensegel. Wir sprechen von Artikulation.

Je nachdem, welche Buchstaben wir aussprechen, begeben sich unsere Artikulationsorgane in verschiedene Positionen. Das was wir beim Sprechen hören und das was wir durch die Sprechbewegungen spüren, wird fortlaufend kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert.

Innerhalb von Bruchteilen von Sekunden werden so eine Vielzahl von Muskelbewegungen und deren Nervenimpulse aufeinander abgestimmt. Dieser Prozess verläuft hoch automatisiert, d.h. wir müssen darüber nicht nachdenken. Wie bei einem Orchester kommt es darauf an, dass alle Einsätze stimmen und jeder seinen Part gut spielt.

2. Erscheinungsbilder und Ursachen

Woher kommt Stottern?

Stottern ist eine Störung des Redeflusses, bei der das Zusammenspiel der am Sprechen beteiligten Organe und Funktionsbereiche zeitweise gestört ist. Wie kommt dies zustande?
Wissenschaftliche Untersuchungen sprechen für eine körperliche Bereitschaft, Stottern auszubilden. Forscher/innen fanden Unterschiede zwischen stotternden und nicht-stotternden Menschen in einzelnen Bereichen der Verarbeitung von Nervensignalen während der Sprachproduktion.
Fachleute vermuten, dass eine Veranlagung zum Stottern genetisch begründet ist. Tatsache ist, dass Stottern familiär gehäuft auftritt. Auch die Zwillingsforschung zeigt, dass bei eineiigen Zwillingen sehr viel häufiger beide stottern als dies bei zweieiigen Zwillingen oder Geschwisterkindern der Fall ist.
Die Ursache für das Auftreten von Stottern ist damit nach heutigem Wissensstand dennoch nicht eindeutig geklärt. Dafür sind zu viele Fragen offen. Das Phänomen Stottern ist ohnehin zu komplex, als dass es allein auf den körperlichen Bereich reduziert werden kann. Bei der Entwicklung des Stotterns ist es von großer Bedeutung, wie die Redeunflüssigkeiten bewältigt werden, d.h. wie der einzelne, seine Familie und das soziale Umfeld damit umgehen.

Wie zeigt sich Stottern?

Diese Symptome stellen den „Kern“ des Stotterns dar, man spricht auch von Grundauffälligkeiten:

  • Dehnungen Bsp.: Sssonne
  • Wiederholungen Bsp.: Lu-lu-luft oder i-i-ich
  • Blockaden Bsp.: –K-anne

Hinzukommen können sehr unterschiedliche Reaktionen auf diese Unterbrechungen im Redefluss. Man spricht in dem Zusammenhang von der Sekundärsymptomatik des Stotterns. Sie stellt den gelernten Anteil am Stottern dar und ist in hohem Maße auch wieder verlernbar:

  • manch einer versucht mit verstärktem Kraftaufwand oder Mitbewegungen anderer Körperteile die Wörter herauszupressen
  • oder durch Wiederholungen voraus gegangener Wörter quasi Anlauf zu nehmen, um eine Sprechblockade zu überwinden
  • ein anderer umgeht das schwierig auszusprechende Wort durch das Austauschen gegen ein vermeintlich leichteres Wort
  • der nächste wählt die sicherste Strategie, Stottern zu vermeiden: er schweigt

Irgendwann konnte ein aktuelles Stotterereignis vielleicht auf diese Weise vermieden oder gemildert werden, so dass der „Trick“ oder die Strategie beibehalten wird – auch wenn dies objektiv betrachtet die Kernsymptomatik nicht positiv beeinflusst. Im Gegenteil, mit jedem hinzu kommenden sekundären Symptom wird das Sprechen auffälliger und für den Sprechenden anstrengender. Es gibt über die hier beispielhaft genannten eine Vielzahl verschiedener Reaktionsweisen, so dass sich im Einzelfall ein individuelles Gesamtbild des Stotterns ergibt und der Eindruck entsteht: Jeder stottert anders!

2.1 Stottern im Lebensalltag

Nicht nur die hör- und sichtbare Seite des Stotterns kann sich im Einzelfall unterscheiden. Auch die für Außenstehende kaum beobachtbare Innenwelt der Gefühle stellt sich bei jedem Stotternden anders dar. Viele schaffen es, durch Selbsthilfe und/oder Therapie ein lockeres und angstfreies Stottern oder kontrolliert flüssiges Sprechen zu entwickeln bzw. zu bewahren. In dem Fall muss Stottern nicht an der Verwirklichung privater oder beruflicher Lebenspläne hindern. Oftmals gehen jedoch mit dem Kontrollverlust beim Sprechen Gefühle wie Scham und Angst einher. Insbesondere Jugendlichen ist es oft peinlich, wenn Stottern auftritt.

Bei spannungsreicher Symptomatik und/oder ausgeprägtem Vermeidungsverhalten kann der Einzelne sich durch Stottern enorm einschränken. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass jemand ausschließlich in Supermärkten mit Selbstbedienung einkauft, statt an einem Verkaufsstand etwas zu bestellen. Oder auf einer Party eine Kette mit Namensanhänger trägt, um auf Nachfrage „sprachlos“ seinen Namen mitteilen zu können. In der Schule nehmen Betroffene lieber eine schlechte Note in Kauf, als ihre gemachten Hausaufgaben vorzutragen. Und bei der Berufswahl hat schon manch einer als einziges Auswahlkriterium die vermuteten Sprechanforderungen im Job und nicht die eigenen Stärken und Interessen in den Mittelpunkt gestellt. Ein solcher Umgang belastet den Betroffenen und sein Umfeld. Hier kann Stottertherapie den Einzelnen dabei unterstützen, seinen Handlungsspielraum zu erweitern und fließender sprechen bzw. lockerer stottern zu lernen.

3. Die Behandlung des Stotterns

Eine qualifizierte Stottertherapie auf der Basis eines hohen persönlichen Einsatzes der Betroffenen kann gute Erfolge erzielen – in jedem Lebensalter. Eine vollständige Heilung, in dem Sinne, dass Stottern zu keiner Zeit und in keiner Situation mehr auftritt – wird nach heutigem Wissen mit zunehmendem Alter dagegen immer unwahrscheinlicher.

3.1 Wer führt Stottertherapien durch?

Stottertherapie wird in der Regel von Sprachheilpädagog/inn/en, Logopäd/inn/en oder Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen durchgeführt. Diese Berufsgruppen besitzen die fachliche Qualifikation zur Durchführung von Sprachtherapie. Im Hinblick auf Stottern ist eine Spezialisierung während der Ausbildung bzw. des Studiums und/oder berufsbegleitend erforderlich, um den vielfältigen Anforderungen gezielt und qualifiziert gerecht zu werden. Als Betroffener müssen Sie sich daher nicht scheuen, danach zu fragen. Bei der Suche nach geeigneten Stottertherapien ist die Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. behilflich. Sie hat ein bundesweites Therapeut/inn/enverzeichnis erstellt, das berufsgruppenübergreifend nach Postleitzahlgebieten organisiert ist.

3.2 Wie ist Stottertherapie organisiert?

Stottertherapie wird ambulant in Praxen, teilstationär in Tageseinrichtungen wie z.B. Sprachheilschulen sowie stationär in Kliniken oder Internaten durchgeführt. Der zeitliche Umfang pro Sitzung, die Häufigkeit der einzelnen Therapieeinheiten und der Zeitraum der gesamten Behandlung richten sich nach der Schwere der Störung und sind abhängig von der Organisationsform.

3.3 Wie wird Stottern behandelt?

Man unterscheidet in er Stottertherapie direkte und indirekte Ansätze und Methoden.

Direkte Methoden

Direkte Methoden zielen unmittelbar auf eine Veränderung des Sprechens ab. Sie greifen in das Zusammenspiel von Atmung – Stimme – Artikulation ein.
Es gibt zwei Gruppen von direkten Methoden:

Sprechtechniken und Modifikationstechniken

  • Sprechtechniken setzt man während des gesamten Sprechens ein, so dass die Wahrscheinlichkeit zu stottern deutlich reduziert wird (fluency-shaping). Ziel ist fließendes Sprechen und Ausschalten von Stottersymptomen. Man spricht von Sprechkontrolle.

  • Modifikationstechniken werden vorwiegend am auftretenden Stotterereignis angewandt, während die übrige Sprechweise spontan bleibt. Ziel ist fließenderes Sprechen und/oder spannungsarmes Stottern. Man spricht von Stotterkontrolle.

Wenn auch die Zielsetzung und der Anwendungszeitraum der Sprech- bzw. Stotterkontrollierungstechnik sich unterscheiden, so gibt es doch viele Überschneidungen hinsichtlich einzelner Anteile der Art der Sprechbeeinflussung.

Grundlegend wird an der Atmung gearbeitet. Eine vertiefte Zwerchfellatmung ist eine gute Voraussetzung für eine ökonomische Stimmbildung und einen weichen Stimmeinsatz (s.u.). Ist durch das Stottern der Atemrhythmus betroffen, wird über Rhythmisierungshilfen das Sprechen auf dem Ausatemstrom trainiert.
Bei der Erarbeitung von Sprechweisen, die unvereinbar mit dem Stottern sind, ist ein weicher Stimmeinsatz wichtig. Wenn Sie einmal staunend „ah“ und „oh“ sagen, haben Sie ein Beispiel für einen weichen Stimmeinsatz. Dabei führt das Zwerchfell den Atemstrom leicht gegen die Stimmlippen, die sanft in Schwingung versetzt werden. Dies wirkt einem krampfartigen Verschluss entgegen.

Die Aussprache der Sprechlaute wird ebenfalls spannungsarm gestaltet. So wird beispielsweise der Laut „p“ nicht knallend, sondern eher verwaschen artikuliert. Die Aussprache von einzelnen Lauten wird verlängert. Auch dies wirkt Sprechblockaden entgegen.
Solche Veränderungen gehen nahezu von selbst mit einer Verlangsamung des Sprechens einher. In der Regel muss dies jedoch schrittweise gelernt werden. Manchmal wirkt allein ein langsameres Sprechtempo bereits günstig auf den Redefluss. In jedem Fall ist dies jedoch zumindest zeitweise notwendig, um die erforderlichen Sprech- und Modifikationstechniken anzuwenden.

Alltagstraining

Welche Technik Sie auch erlernen: Intensive Übung und möglichst konsequente Anwendung des Erlernten im Alltag ist erforderlich, damit die Techniken bei Bedarf mühelos angewandt werden können. Anfangs kostet es die Betroffenen meist auch große Überwindung, mit einer anderen Sprechweise an die Öffentlichkeit zu gehen. Frühzeitig im Therapieverlauf werden daher Sprechaufgaben vereinbart, die außerhalb des Therapiezimmers durchgeführt werden sollen. Zunächst kann eine persönliche Begleitung durch Therapeut/inn/en sinnvoll sein, damit die Ausführung der Übung beurteilt und besprochen wird. Außerdem können fehlgeschlagene Versuche analysiert und Korrekturen vorgenommen werden. Audio- oder Videoaufnahmen sowie schriftliche Erinnerungsprotokolle ergänzen bzw. lösen die Anwesenheit durch Therapeut/inn/en ab.
Als Vorübung haben sich Rollenspiele bewährt, bei denen verschiedene Gesprächssituationen im sicheren Therapieraum erprobt werden.
Ein Austausch mit Personen aus dem näheren Umfeld des Patienten bzw. der Patientin ist sinnvoll und erforderlich.

Indirekte Methoden

Indirekte Methoden umfassen alle Maßnahmen, die das Gefühlsleben und das Wohlbefinden des Einzelnen verbessern sowie die Bedingungen optimieren, unter denen Gespräche stattfinden:

  • Entspannungsverfahren, wie z.B. die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, können als begleitende Maßnahmen in Stottertherapien sinnvoll sein. Sie lösen die durch Ängste und spannungsreiche Reaktionen auf Stottern verursachten Muskelspannungen. Die Körperwahrnehmung wird gesteigert.
  • Psychotherapeutische Verfahren unterstützen dabei, Selbstsicherheit aufzubauen und Ängste oder negative Erlebnisse zu bewältigen.
  • Abbau kommunikativer Stressoren erweitert den Blick weg vom Einzelnen hin zu den Gesprächspartner/innen und –situationen. Beispielsweise kann der geschwisterliche Sprechwettbewerb im familiären Kreis den Einzelnen stark unter Druck setzen. Gemeinsame Überlegungen und Verhaltensregeln erleichtern die Kommunikation.

Ob als Vorbereitung, Ergänzung oder anstelle einer professionellen Therapie: Die Teilnahme an einer Stotterer-Selbsthilfegruppe hat schon vielen Menschen geholfen, Stottern zu bewältigen. In vielen der mittlerweile mehr als 70 regionalen Stotterer-Selbsthilfegruppen Deutschlands bilden Gesprächskreise zum Themenkreis Stottern den Schwerpunkt der gemeinsamen Aktivitäten. In einer akzeptierenden und vertrauensvollen Atmosphäre darf ausgesprochen werden, was den einzelnen beschäftigt. Manche erleben zum ersten Mal, dass sie mit ihrem Stottern nicht alleine sind. Durch die Erfahrungen anderer wird jedes Gruppenmitglied angeregt, eigene Lösungen zu finden. Die Landesgruppen und die Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. bieten auch überregionale Freizeitaktivitäten und Seminare an.

4. Tipps zur Unterstützung und Verbesserung der Kommunikation

4.1 Hinweise für Stotternde

  • Nicht vermeiden – Stottern zeigen! Viele Stotternde haben oft hauptsächlich den Redefluss vor Augen, wenn sie an Kriterien für ein gutes Gespräch denken. Die Folge ist, dass alles Mögliche unternommen wird, um nicht zu stottern. Ungewollt wird die Symptomatik dadurch oft verstärkt (s.o.). Ein spannungsarmes und direkt hörbares Stottern in angemessener Sprechgeschwindigkeit stören jedoch nicht. Wichtiger ist all das, was eine/n angenehme/n Gesprächspartner/in ausmacht: Wohlwollendes Interesse am anderen, Respekt, dem Anlass entsprechende Gesprächsinhalte. Nehmen Sie also alle Gesprächsanlässe wahr, die der Alltag bietet. Ansonsten erscheint die Hürde immer höher, wenn Reden eine Ausnahme wird.
  • Blickkontakt halten ist eine „goldene Regel“ in Gesprächen. Dafür gibt es drei gute Gründe:

1.) Stotternde mit gutem Blickkontakt machen einen positiveren Eindruck auf ihre Gesprächspartner/innen.
2.) Mangelnder Blickkontakt irritiert die Zuhörer/innen während des Gesprächs.
3.) Wenn Sie Ihr Gegenüber nicht ansehen während einer Sprechblockade, verstärkt es Ihre negativen Gefühle und Vorstellungen ob der vermeintlichen Reaktionen des anderen.

  • Enttabuisieren Sie das Stottern, reden Sie darüber, das fördert das Verständnis füreinander.

4.2 Hinweise für Gesprächspartner/innen

  • Bauen Sie Vorurteile ab! Wenn Sie einem Stotternden begegnen und Vorurteile spüren: Versuchen Sie bitte, sie beiseite zu schieben, damit ihr Blick auf die konkrete Person nicht verstellt wird. Stotternde haben nichts mit den Witzfiguren oder Psychopathen zu tun, als die sie im Fernsehen gerne dargestellt werden.
  • Zuhören und ausreden lassen verringert den Stress, der in Gesprächen auftreten kann. Beenden Sie keine Sätze oder Wörter für Stotternde, auch wenn Sie den Eindruck haben, Sie wüssten das Ende bereits. Drängeln Sie nicht, weder mündlich noch mittels Körpersprache.
  • Lassen Sie Stotternde reden, auch wenn es mal länger dauert. Übernehmen Sie keine Sprechaufgaben. Es ist wichtig, dass kommunikative Erfahrungen gemacht werden – auch mit Redeunflüssigkeiten.
  • Geben Sie Ihrem Gegenüber Zeit. In Unterhaltungen geht es manchmal recht zügig zu. Für Stotternde kann es schwer sein, in das Gespräch einzusteigen. Signalisieren Sie durch Redepausen, Blicke oder direkte Ansprache, dass eine Beteiligung erwünscht und möglich ist.
  • Achten Sie auf den Inhalt und nicht auf die Sprechweise! Ein Gespräch über das Stottern kann entlasten. Gemeinsam Strategien zu entwickeln für den Umgang mit den Redeunflüssigkeiten hilft. Dagegen ersticken wiederholte Kommentare über die Sprechweise, verbunden mit gut gemeinten, aber selten dauerhaft gut wirkenden Tipps zum fließenderen Sprechen jegliche Sprechfreude. Nehmen Sie Anteil an dem, was Ihnen erzählt wird. Tolerieren Sie Stottern so wie einen Dialekt.
  • Halten Sie Blickkontakt, auch wenn Sprechunflüssigkeiten zu hören sind. Manche denken, Sie tun dem Gegenüber mit Weggucken einen Gefallen. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn Sie weggucken, kann dies Ihr Gegenüber verunsichern. Achten Sie einmal darauf, wie Sie es üblicherweise mit dem Blickkontakt halten, und orientieren Sie sich auch im Gespräch mit Stotternden daran.

5. Weiterführende Informationen und Anregungen

  • Angelika Schindler: Stottern erfolgreich bewältigen. (2. überarbeitete Auflage), Neuss (2003), Internet: www.verlag.natke.info
  • Auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. (dgs) sowie des Deutschen Bundesverbandes für Sprachheilpädagogen e.V. (dbs) finden Sie neben zahlreichen Informationen zu Sprachförderung und Sprachstörungen auch Adressen/ Links von Fachleuten sowie anderen Organisationen, die in der Sprachrehabilitation tätig sind.

Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V.(dgs)
Goldammerstr. 34
12351 Berlin

Tel.: 030-6616004
Fax: 030-6616024
E-Mail: info@dgs-ev.de

Internet: dgs

Deutscher Bundesverband der Sprachheilpädagogen e.V. (dbs)
Goethestr. 16
47441 Moers

Tel.: 02841-988919
Fax: 02841-988914
E-Mail: info@dbs-ev.de

Internet: dbs

  • Die Interdisziplinäre Vereinigung für Stottertherapie e.V. (ivs) ist eine Organisation, in der sich Stottertherapeut/inn/en und Wissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Fachbereichen (Sprachheilpädagogik, Logopädie, Psychologie und der Medizin) zusammengeschlossen haben. Ziel des Vereins ist u.a. die Verbesserung der therapeutischen Versorgung Stotternder. Auf der Homepage der ivs finden Sie neben einem Verzeichnis von Stottertherapeut/inn/en vielfältige Informationen zum Thema Stottern.

Interdisziplinäre Vereinigung für Stottertherapie e.V.
ivs-Geschäftsstelle
Baadenbergerstr. 20
50825 Köln

Tel.: 0700 - 48 76 65 46
Fax: 02 21 - 285 64 18

Internet: ivs

  • Die Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. hat sich die Aufgabe gestellt, die Lebenssituation stotternder Menschen zu verbessern. Als bundesweit tätige Informations- und Beratungsstelle bietet sie umfangreiches Informationsmaterial, hilfreiche Ratgeberliteratur sowie Fachbücher und Videos zu Therapie und Selbsthilfe. Eine telefonische Fachberatung und ein Verzeichnis spezialisierter Stottertherapeut/inn/en machen sie zur empfehlenswerten Anlaufstelle zu allen Fragen rund um das Stottern.

Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V.
Informations- und Beratungsstelle
Gereonswall 112
50670 Köln

Tel.: 0221-139 11-06 u.-07
Fax: 0221-139 1370
E-Mail: info@bvss.de

Internet: bvss



Quelle:

Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) (Hrsg.): 9 Stottern bei Jugendlichen und Erwachsenen. Emsdetten: Lechte Druck.
Download der Broschüre als .pdf-Datei

Kontakt:

Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. (dgs)
Goldammerstr. 34
12351 Berlin

Fax: 030-6 61 60 24
Telefon: 030-6 61 60 04
E-Mail: info@dgs-ev.de

Internet: dgs

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