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intervention:dysarthrophonie [2016/11/08 11:34]
stitzinger
intervention:dysarthrophonie [2016/11/08 11:37] (aktuell)
stitzinger
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 Die Behandlung einer Dysarthrie orientiert sich an den Ergebnissen und Hypothesen der Diagnostik. „Die Behandlungsschwerpunkte sollten an den Bewegungskomponenten ansetzen, die die Funktionsfähigkeit anderer Komponenten steuernd beeinflussen“ (Vogel 2002, S. 102). Darüber hinaus sollte die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung unterstützt werden, damit die Patientinnen oder die Patienten ihr Sprechverhalten selbst bewerten und korrigieren können. Die dysarthrische Sprecherin oder der dysarthrische Sprecher versteht sich selbst und ist folglich sehr erstaunt, wenn ihn andere Personen nicht verstehen. Der Therapeut oder die Therapeutin sollte fortwährend versuchen die Motivation der Patientin oder des Patienten aufrecht zu erhalten, indem er sie informiert und die betroffene Person somit ihre bzw. seine Störung und den Behandlungsablauf besser nachvollziehen kann. Außerdem kann sich die Patientin oder der Patient aktiv mit einzelnen Behandlungsschritten auseinander setzen (vgl. a.a.O., S. 102 f.). Die Therapiefrequenz richtet sich nach dem Zeitpunkt des Auftretens des neurologischen Ereignisses. Den GAB und DGNKN-Leitlinien zur Behandlung von Aphasie und Dysarthrie aus dem Jahre 2000 ist Folgendes zu entnehmen: ​ Die Behandlung einer Dysarthrie orientiert sich an den Ergebnissen und Hypothesen der Diagnostik. „Die Behandlungsschwerpunkte sollten an den Bewegungskomponenten ansetzen, die die Funktionsfähigkeit anderer Komponenten steuernd beeinflussen“ (Vogel 2002, S. 102). Darüber hinaus sollte die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung unterstützt werden, damit die Patientinnen oder die Patienten ihr Sprechverhalten selbst bewerten und korrigieren können. Die dysarthrische Sprecherin oder der dysarthrische Sprecher versteht sich selbst und ist folglich sehr erstaunt, wenn ihn andere Personen nicht verstehen. Der Therapeut oder die Therapeutin sollte fortwährend versuchen die Motivation der Patientin oder des Patienten aufrecht zu erhalten, indem er sie informiert und die betroffene Person somit ihre bzw. seine Störung und den Behandlungsablauf besser nachvollziehen kann. Außerdem kann sich die Patientin oder der Patient aktiv mit einzelnen Behandlungsschritten auseinander setzen (vgl. a.a.O., S. 102 f.). Die Therapiefrequenz richtet sich nach dem Zeitpunkt des Auftretens des neurologischen Ereignisses. Den GAB und DGNKN-Leitlinien zur Behandlung von Aphasie und Dysarthrie aus dem Jahre 2000 ist Folgendes zu entnehmen: ​
  
-{{:​intervention:​tabelle_2_empfehlungen_zur_therapiefrequenz_bei_der_behandlung_von_dysarthrien1.png|}}+{{:​intervention:​tabelle_2_empfehlungen_zur_therapiefrequenz_bei_der_behandlung_von_dysarthrien2.png|}}
  
 Mit dem fortschreitenden Verlauf von neurologischen Erkrankungen erhöht sich die Anzahl der wöchentlich durchgeführten Therapien (vgl. GAB & DGNKN- Leitlinien 2000, S. 4 f.). Mit dem fortschreitenden Verlauf von neurologischen Erkrankungen erhöht sich die Anzahl der wöchentlich durchgeführten Therapien (vgl. GAB & DGNKN- Leitlinien 2000, S. 4 f.).
intervention/dysarthrophonie.txt · Zuletzt geändert: 2016/11/08 11:37 von stitzinger
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