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 Das gemeinsame Wechselspiel beschreibt STERN (1928) anschaulich mit dem Bild eines gelungenen Partnertanzes (‚Interaktion’,​ vgl. die Konzepte ‚Akkomodation’ und ‚Assimilation’ nach PIAGET 1982), in dem beide die Regeln dieser gemeinsamen Tätigkeit beherrschen (‚biologisches Programm’,​ vgl. nativistische Position nach CHOMSKY (1978) und ‚kognitive Ausstattung’,​ vgl. BRUNER 1997) und sich in der kreativen Ausgestaltung und Variation erfreuen (‚Emergenz’ in der sprachlichen Ko-Produktion,​ vgl. BINDEL/ MUßMANN/ KESSLER 2007; MUßMANN 2009). „Spracherwerb kann weder durch eine kindzentrierte Hypothese der Angeborenheit noch durch eine strikt milieuzentrierte,​ empirizistische Hypothese erklärt werden. Vielmehr prägt das Zusammenspiel eines sprachlernenden Kindes Kindes und seiner Umgebung seine Sprachentwicklung“ (VAN DER GEEST 1983, S. 340). Das gemeinsame Wechselspiel beschreibt STERN (1928) anschaulich mit dem Bild eines gelungenen Partnertanzes (‚Interaktion’,​ vgl. die Konzepte ‚Akkomodation’ und ‚Assimilation’ nach PIAGET 1982), in dem beide die Regeln dieser gemeinsamen Tätigkeit beherrschen (‚biologisches Programm’,​ vgl. nativistische Position nach CHOMSKY (1978) und ‚kognitive Ausstattung’,​ vgl. BRUNER 1997) und sich in der kreativen Ausgestaltung und Variation erfreuen (‚Emergenz’ in der sprachlichen Ko-Produktion,​ vgl. BINDEL/ MUßMANN/ KESSLER 2007; MUßMANN 2009). „Spracherwerb kann weder durch eine kindzentrierte Hypothese der Angeborenheit noch durch eine strikt milieuzentrierte,​ empirizistische Hypothese erklärt werden. Vielmehr prägt das Zusammenspiel eines sprachlernenden Kindes Kindes und seiner Umgebung seine Sprachentwicklung“ (VAN DER GEEST 1983, S. 340).
  
-Unabhängig ​vom Erklärungsmodellen und -theorien besteht weitgehend Einigkeit bzgl. der Deskription des Ablaufes der phonetisch-phonologischen,​ semantisch-lexikalischen-morphosyntaktischen,​ prosodischen und kommunikativen-pragmatischen Entwicklung. ​Ein einführenden Überblick dazu verschafft das Werk:+Unabhängig ​von Erklärungsmodellen und -theorien besteht weitgehend Einigkeit bzgl. der Deskription des Ablaufes der phonetisch-phonologischen,​ semantisch-lexikalischen-morphosyntaktischen,​ prosodischen und kommunikativen-pragmatischen Entwicklung. ​ 
 +Einen einführenden Überblick dazu verschafft das Werk:
 Klann-Delius,​ G. (1999): Spracherwerb. Stuttgart, Weimar: Metzler. Klann-Delius,​ G. (1999): Spracherwerb. Stuttgart, Weimar: Metzler.
  
kindlicher_spracherwerb.txt · Zuletzt geändert: 2011/05/10 22:45 (Externe Bearbeitung)
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